Chancen für Großenlüder durch Gemeinsamkeit vor Ort

Anlässlich des 2. Stiftungsfestes des Bürgerhilfevereins Miteinander-Füreinander Großenlüder e.V. würdigte Bundestagsabgeordneter Michael Brand, CDU, in Anlehnung an einen früheren Bericht in der FZ die Aktivitäten des Vereins. „Es macht nicht nur die Betroffenen „happy“ – es macht auch beim Zuschauen reine Freude zu sehen, was Sie hier – und auch wie! auf die Beine gestellt haben“.

Die Stärkung durch den Verein Miteinander-Füreinander-Großenlüder

Der Verein hatte zu diesem Abend eingeladen und vor einer erfreulich großen Zahl von Mitgliedern und Bürgern konnte die Vorsitzende Maria Mohr die Gäste, sowie Herrn Michael Brand und Frau Prof Dr. Martina Ritter, Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda begrüßen. Michael Brand hob besonders hervor, dass nicht nur die aktiven Helferinnen und Helfer anerkennenswert, konkrete Hilfe leisten. Sondern das dem Verein die Anerkennung der Bürgerschaft gewiss sei. Er hob die gewaltigen Vorzüge des ländlichen Raumes für besonders die älteren Mitbürger hervor, weil hier noch der Mensch zähle und Nachbarschaft noch real sei und damit die Nachbarschaftshilfe auch. Das soziale und menschliche Miteinander schaffe ein besseres Lebensumfeld, wenn sich Mitmenschen miteinander beschäftigen und füreinander da sind. Diese besondere, auch besonders mitmenschliche Lebensqualität mache die Lebensqualität in Großenlüder aus. Die in der Region gelebten Grundsätze und Grundwerte wie Nächstenliebe, Einsatz für den Nächsten, für die Gemeinschaft würden das bewirken. Dazu zähle, dass wir in Osthessen zu den stärksten Regionen zählen, die das ehrenamtliche Engagement leben. Wir bräuchten überall mehr miteinander und füreinander, wenn wir keine „kalte“ Gesellschaft werden wollten. Hier werde angepackt und frühzeitig ein Konzept entwickelt in das Jung und Alt eingebunden sei. Er erwähnte in diesem Zusammenhang auch die anderen Initiativen im Oberen Fuldatal, in Tann, Lauterbach, Angersbach u.a.. Er begrüßte diese Initiativen der Bürgerinnen und Bürger als den richtigen Weg. Dadurch könnten die Bewohner sich wohl- und heimisch fühlen. Abwanderungstendenzen werde damit entgegen gewirkt.
Die Regionen seien sehr unterschiedlich von der demografischen Entwicklung betroffen. Die Bundesregierung setze sich für starke und lebenswerte ländliche Räume ein. Jede Region müsse faire Entwicklungschancen haben.

Die Lebensqualität im Alter werde neben den Angeboten zur gesellschaftlichen Teilhabe und der damit verbundenen sozialen Integration vor allem vom eigenen Wohlbefinden, der körperlichen und geistigen Mobilität und der Erwartung, die Nacherwerbsphase auch bei Hilfebedürftigkeit so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung der der vertrauten Umgebung zu verbringen bestimmt. Das sei der überragende Wunsch der allermeisten älteren Menschen. Hier in Großenlüder sei das durch die konkrete Unterstützung des Vereins Miteinander-Füreinander möglich.

In einem anschließenden Vortrag stellte Frau Prof. Dr. Martina Ritter, Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda Maßnahmen und Möglichkeiten vor, die den negativen Auswirkungen des demografischen Wandels entgegen wirken. Darüber wird zu einem anderen Zeitpunkt berichtet.
Der Frauenchor Uffhausen unter der Leitung von Frau Witzel umrahmte die Veranstaltung mit vielen Liedbeiträgen und gab ihr einen festlichen Rahmen.

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